Du trägst schon lange, und du trägst es gut. Vieles hängt an dir. Die Menschen um dich, die Entscheidungen, am Ende läuft es bei dir zusammen, weil du der bist, auf den Verlass ist.
Nach aussen sieht man davon nichts. Es wird einfach innen leiser. Du machst weiter, erledigst, funktionierst, bis dir in einem ruhigen Moment auffällt, dass du dich selbst dabei kaum noch spürst.
Immer das gleiche Muster. Ein Trigger, dein Programm lädt. Du siehst dich selbst, merkst: Das bin ich nicht. Aber es stoppt nicht. Du verstehst nicht warum. Und du hast es satt.
Es ist keine Krise. Es ist nichts, was man einfach so erzählt, und vielleicht macht genau das es so schwer zu fassen.
So wie bis anhin will ich nicht weiter.
Das kann doch nicht alles gewesen sein.
In dir ist etwas, das gar nicht müde ist. Es will mehr Leben, mehr von dem, was sich echt anfühlt. Leise, aber deutlich.
Das Leben darf doch leicht und lebendig sein.

